hallo Arnold,
anbei eine Schwurbelei zum "Geschäftsmodell Bevölkerung"
Am 05.03.26 um 20:49 schrieb Arnold Schiller über PhilWeb:
Am 04.03.26 um 08:45 schrieb "Dr. Dr. Thomas Fröhlich" über PhilWeb:
Eine Strecke hat natürlich kein Volumen
Nur wenn ich es rein mathematisch abstrahiere, dann würde ich das auch
so sehen. Realweltlich ist ein gemessener Hundertmeterlauf voluminös.
Es gab mal den Vergleich mit einem zweidimensionalen Blattwesen,
welches natürlich wie alles hinkt. Aber in dem uns bekannten
Gesamtraum sind wir sehr beschränkt und es wird dann sehr schnell
esoterisch und mystisch, wenn man beginnt sich ein vierdimensionales
Wesen vorzustellen, das sich gleichzeitig überall im vierdimensionalen
Raum aufhält, wie wir gleichzeitig im dreidimensionalen Raum
existieren. Schon ein Standpunkt ist in der Hinsicht eindimensional.
Ich bin mir der Eindimensionalität meines Denkens diesbezüglich
bewusst. Mein Standpunkt ist zwingend falsch, aber nicht weniger
falsch als jeder menschliche Standpunkt. Die 2,1 Mikrometer waren ja
nichts anderes als die Umrechnung der 7 Femtosekunden. Und wenn ich
"falsch" sage, dann meine ich es letztlich ja nicht so. Jeder
Buchstabe ist ein Buchstabe und als solches Ausdruck. All unsere
Wahrheiten sind nicht beliebig und nicht falsch in dem Sinne, dass
jede unserer Aussagen bestreitbar wären.
Für mich ist da nichts "natürlich" und vielleicht ist es das was
Popper mit Falsifikation bezeichnet. Aber ich halte auch Popper für
falsch, denn in dem Wachsen der Erkenntnis zerlegt sich da nichts.
Tatsächlich halte ich die Physik für simpel, weil sie sich nicht damit
beschäftigen muss, wie kommt die Physik dazu. Die Physik lebt davon,
dass es bereits erfasst und definiert ist. Wittgenstein würde wohl den
Schürhaken gegen solcherlei Schwurbeleien auspacken. Auf der anderen
Seite hat auch er eingesehen, dass nur Logik uns im Welterkennen auch
nicht hilft.
Möglicherweise ist es für uns unmöglich hinter einen Ereignishorizont
zu blicken, aber selbst das mit "unmöglich" ist so eine Sache, denn
die Menschheit ist ja auch nicht am Ende der Welt von der Scheibe
gefallen. Ja wir wissen nicht mal ob der Beginn des Universums, der
Beginn des Universums war. Aber Lesch meinte mal so schön, dass Zeit
an der Stelle kein Begriff mehr ist, der Sinn ergibt.
So zu Ende geschwurbelt,
Liebe Grüße
Arnold