Hallo IT, Hallo Rest der Welt:)
ist es tatsächlich eine Frage nach der universalität der verwendeten
Begriffe oder geht es jetzt in Richtung Bedeutungsdarwinismus?
ich hab das mal nach meinem Verständnisvermögen untersuchen lassen und
die vorläufigen Ergebnisse
in 3 Pdfs mit "KI-Geschwurbel" gepackt.
Am 08.04.26 um 14:41 schrieb tessmann--- über PhilWeb:
> Das sind Bezüge auf die zufälligen, gewählten oder erzwungenen
Lebenspfade eines Menschen im Raum seiner Möglichkeiten. Aber wie
universell sind sie? D.h. wie geht umgangssprachliche Metaphorik in
mathematische Physik über? Und inwieweit entsprechen Metaphorik der
Lebenswelt und Mathematik dem Weltall?
keine ahnung ob ich damit dem Kern deiner Frage näher gekommen bin
oder ob es Dir nicht doch um etwas ganz anderes geht?
gruss aus der Diaspora
ingo mack
3 Anhänge 240 KB
1.:Minimalaxiomensystem für Bedeutungsdarwinismus & gekoppelte Domänen
(69,2KB)
2.:präzise formale Darstellung meines Modells – so formuliert,
dass sie vortragsfähig bleibt und nicht in reine Symbolik kippt (94,3KB)
3.:Formale Einordnung des „Bedeutungsdarwinismus“ als gekoppeltes
Systemmodell (76,4KB)
Dunkle Materie als Schatten der anderen Zweige
/Fortsetzung zu: Warum das Universum vielleicht ein Baum ist/
/Warum das Baummodell vielleicht doch falsifizierbar ist — und was das
mit den 95% des Universums zu tun hat, die wir nicht sehen können./
Im ersten Artikel habe ich eingestanden, dass mein Modell noch nicht
falsifizierbar ist. Kein Experiment, kein Test, keine Möglichkeit es zu
widerlegen — damit ist es streng genommen keine Physik. Aber dann fiel
mir etwas auf, das ich im ersten Artikel noch nicht zu Ende gedacht hatte.
01 · Das Unbehagen hinter dem Unbehagen
Karl Popper hat das Kriterium formuliert, das gute Wissenschaft von
Metaphysik trennt: Eine Theorie muss falsifizierbar sein. Sie muss eine
Vorhersage machen, die prinzipiell scheitern kann. Einsteins
Lichtkrümmung durch die Sonne war genau das — man hätte sie nicht messen
können, und dann wäre die Allgemeine Relativitätstheorie widerlegt
gewesen. Man hat sie gemessen. Sie stimmte.
Eine Theorie, die alles erklären kann, erklärt nichts. Das Universum
könnte aus einer Schildkröte entstanden sein — oder einem Elefanten,
oder einem rosa Einhorn. Plausibel im Sinne von „nicht widerlegbar“.
Aber das ist Glaube, nicht Physik.
Mein Baummodell hatte dieses Problem. Es ist konsistent mit allem, was
wir beobachten — aber es sagt nichts voraus, was die Standardkosmologie
nicht auch sagt. Andere Sprache, gleiche Ergebnisse. Das ist unbefriedigend.
„Eine Theorie, die sich allem anpasst, passt zu nichts.“
Und dann dachte ich weiter. An die Normierung. An die
Wahrscheinlichkeitssumme. Und plötzlich war da ein Gedanke, der sich
anders anfühlte.
02 · Was wir sehen — und was wir nicht sehen
Wir sehen etwa 5% des Universums direkt. Sterne, Galaxien, Gas, alles
was leuchtet oder Licht absorbiert. Die restlichen 95% sind unsichtbar:
27% Dunkle Materie, 68% Dunkle Energie. Man nennt sie „dunkel“, weil man
nicht weiß, was sie ist — nicht weil man weiß, dass sie dunkel ist.
Das ist keine Kleinigkeit. Wir haben ein Modell des Universums, in dem
wir 95% des Inhalts nicht kennen. Das sollte jeden stören.
*Für die Putzfrau erklärt:* Stell dir vor, du machst eine Inventur
deines Hauses und findest heraus, dass du nur 5% deiner Möbel sehen
kannst. Die restlichen 95% existieren offenbar — Wände biegen sich,
Türen lassen sich nicht öffnen, irgendetwas ist da — aber du kannst es
nicht direkt ansehen. So geht es Physikern mit dem Universum.
03 · Der Kerngedanke: Energie verteilt sich auf alle Zweige
Im Baummodell gilt an jedem Verzweigungspunkt: Die Summe aller
Wahrscheinlichkeiten ergibt 1. Die Gesamtenergie ist erhalten. Aber
diese Energie verteilt sich auf alle Zweige — auf alle möglichen
Realisierungen des nächsten Zustands.
Wir leben in einem dieser Zweige. Wir messen nur die Energie, die sich
in unserem Zweig realisiert hat. Die Energie der anderen Zweige ist für
uns nicht zugänglich — sie liegt in Realisierungen, die ebenso wirklich
sind wie unsere, aber kausal von uns getrennt.
Wenn das stimmt, dann ist die Frage nicht: Wohin ist die Energie
verschwunden? Sondern: Wie viel Energie entfällt strukturell auf unseren
Zweig?
Summe aller |psi_i|^2 = 1
→ Gesamtenergie erhalten, verteilt auf alle Zweige
E_sichtbar = |psi_unser_Zweig|^2 * E_gesamt
→ Wir messen nur unseren Anteil
E_dunkel = (1 - |psi_unser_Zweig|^2) * E_gesamt
→ Der Rest: strukturell unsichtbar
Beobachtung: Wir sehen rund 5% der Energie. Das bedeutet, unser Zweig
trägt etwa 5% des Gesamtgewichts. Die restlichen 95% verteilen sich auf
die anderen Realisierungen — die wir Dunkle Materie und Dunkle Energie
nennen, weil wir sie nicht direkt messen können.
04 · Und jetzt kommt der entscheidende Schritt
Wenn unser Zweig rund 5% des Gewichts trägt, und der Verzweigungsfaktor
b beschreibt wie viele gleichwahrscheinliche Zweige an jedem Schritt
entstehen, dann folgt eine konkrete Zahl:
1/b ungefaehr 0.05
→ unser Energieanteil
b ungefaehr 20
→ das Universum verzweigt sich in etwa 20 gleichwahrscheinliche
Zustaende pro Planck-Zeitschritt
H = log(b) ungefaehr log(20) ungefaehr 3.0
→ die daraus folgende Expansionsrate
Das ist eine konkrete Zahl. Keine freie Anpassung, kein Drehen an
Parametern. Wenn b ungefähr 20 aus der kosmologischen Expansionsrate
unabhängig bestimmbar ist — und es kommt nicht 20 heraus — dann ist das
Modell widerlegt.
*Das ist der Poppersche Test:* Das Modell macht eine Vorhersage, die
scheitern kann. Wenn die unabhängig gemessene Expansionsrate einen
Verzweigungsfaktor b ergibt, der nicht mit dem 5%-Anteil der sichtbaren
Materie übereinstimmt — Modell falsch. Wenn beides zusammenpasst —
Modell interessant.
05 · Der Haken — und warum er lösbar sein könnte
Es gibt ein ernstes Problem. Dunkle Materie wirkt gravitativ. Sie formt
Galaxien, erklärt warum sich Galaxien schneller drehen als sie dürften,
hinterlässt Spuren im kosmischen Mikrowellenhintergrund. Das setzt
voraus, dass die „unsichtbare“ Energie irgendwie in unsere Raumzeit
hineinwirkt.
Im Baummodell sind die anderen Zweige aber kausal getrennt. Keine
Verbindung, keine Wechselwirkung. Wie kann etwas gravitativ wirken, das
per Definition nicht erreichbar ist?
Hier liegt die entscheidende Weggabelung. Zwei mögliche Antworten:
*Antwort 1 — Die Hintergrundmetrik:* Die realisierten Zweige der
Vergangenheit sind zwar kausal abgeschlossen — aber ihre Struktur hat
die Geometrie des Raumes geformt, in dem wir uns bewegen. Die Dunkle
Materie wäre dann kein Objekt, sondern eine geometrische Eigenschaft des
Graphen selbst — ein Abdruck der Verzweigungsgeschichte.
*Antwort 2 — Schattenwirkung an der Verzweigungsfront:* Nur die aktive
Front des Baumes — die gegenwärtigen Verzweigungen — erzeugt Gravitation
im üblichen Sinn. Die vergangenen Strukturen bilden eine Art
Hintergrundfeld, das sich wie Dunkle Energie verhält: gleichmäßig
verteilt, nicht direkt messbar, aber in der Expansion wirksam.
*Zur Klarheit:* Diese beiden Antworten sind Skizzen, keine Beweise.
Welche davon — wenn überhaupt eine — mathematisch konsistent
ausformuliert werden kann, weiß ich nicht. Das ist die Arbeit, die ich
nicht leisten kann.
06 · Was ein Experiment messen müsste
Wenn das Modell stimmt, gibt es drei konkrete Signaturen, die es von der
Standardkosmologie unterscheiden würden:
*1. Die Verteilung der Dunklen Materie* sollte der Verzweigungsstatistik
des Graphen folgen — nicht zufällig, sondern mit einer spezifischen
Korrelationsstruktur, die aus der Graphtopologie folgt. Aktuelle Surveys
wie Euclid oder DESI kartieren genau diese Verteilung. Wenn die
Filamentstruktur des Universums eine andere statistische Signatur hat
als die Standardkosmologie vorhersagt — und diese Signatur mit einer
Graphstruktur übereinstimmt — wäre das ein Hinweis.
*2. Die Diskretisierungssignatur:* Eine diskrete Raumzeit auf
Planck-Skala sollte hochenergetische Gammastrahlen minimal
unterschiedlich schnell ankommen lassen — energieabhängige
Lichtgeschwindigkeit. Das Fermi-Teleskop sucht seit Jahren danach.
Bisher kein Befund — aber die Grenzen werden enger. Wenn das Modell eine
spezifische Dispersionsrelation vorhersagt, ist das testbar.
*3. Der Verzweigungsfaktor b aus zwei unabhängigen Messungen:* Einmal
aus der kosmologischen Expansion — wie schnell wächst das Universum?
Einmal aus dem Verhältnis sichtbarer zu unsichtbarer Energie. Wenn beide
denselben Wert b ergeben, ohne dass man einen angepasst hat, ist das
kein Beweis — aber ein außerordentlich starkes Indiz.
Der Test in Kurzform:
b aus Expansionsrate =?= b aus Energieverhältnis
log(b) = H_eff (Expansion impliziert b)
1/b = Omega_sichtbar ungefaehr 0.05 (Energieanteil impliziert b)
Wenn beide b gleich → Modell konsistent
Wenn nicht → Modell widerlegt
07 · Was das bedeutet — und was nicht
Ich behaupte nicht, dass dieses Modell richtig ist. Ich behaupte, dass
es — wenn die drei fehlenden Teile aus dem ersten Artikel ausgefüllt
werden — prinzipiell falsifizierbar wäre. Das ist der Unterschied zur
Schildkröte.
Die Schildkröte macht keine Vorhersage. Sie erklärt alles, also erklärt
sie nichts. Das Baummodell, wenn es fertig wäre, würde sagen: b muss
ungefähr 20 sein. Es würde sagen: die Verteilung der Dunklen Materie
muss diese statistische Struktur haben. Es würde sagen: die Dispersion
hochenergetischer Photonen muss diesen Wert haben.
Drei Vorhersagen. Drei Möglichkeiten zu scheitern. Das ist Physik.
„Es reicht nicht, dass eine Theorie stimmen könnte. Sie muss auch
scheitern können.“
Ob sie tatsächlich stimmt — das weiß ich nicht. Aber die Frage ist jetzt
schärfer gestellt als vorher. Und das ist, glaube ich, das Beste, was
ein Laie tun kann: eine Frage so stellen, dass sie beantwortbar wird.
------------------------------------------------------------------------
/Dies ist die Fortsetzung von Warum das Universum vielleicht ein Baum
ist
<https://arnold-schiller.de/warum-das-universum-vielleicht-ein-baum-ist/>.
Die formalen Grundlagen finden sich im Addendum des ersten Artikels.
Rückmeldungen von Menschen mit Hintergrund in Quantengravitation,
Kosmologie oder Graphentheorie sind ausdrücklich willkommen./
--
https://arnold-schiller.de/
We are pleased to announce that on Friday, March 20 at 4.30pm (CET), Béatrice Lienemann (University of Fribourg) will give the talk The Explanatory Role of Forms in Definitions in Plato as part of the Lugano Philosophy Colloquia Spring 2026 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This hybrid talk will take place in Room Multiuso FTL Building (USI west campus) and online via Zoom. If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
The talk addresses the complex relation between Forms and definitions in Plato. A straightforward conjecture about this relation might be that to define things like justice or beauty one must refer to the corresponding Forms, i.e. the Form of Justice or the Form of Beauty. In other words, Platonic Forms fulfil the role of the definientia in a proper definition. But even if this conjecture goes in the right direction, at least in so far as the middle and later dialogues are concerned, neither did Plato present this view out of the blue in these dialogues nor has he ever unfolded it in full detail and as explicitly as one may wish. In this talk, I examine in more depth why Forms are well suited, according to Plato, to be definientia, or even to be the only appropriate definientia whatsoever. I start by asking what motivates Plato to develop an interest in definitions in the early dialogues. I submit that it is through the various unsatisfying answers offered by his interlocutors that Plato’s Socrates first develops a substantial conception of the conditions that must be met by a satisfactory definition. This reveals also the need for the explanatory priority of the definiens in good definitions and paves the way for asking why and to what extent, according to Plato, only Forms turn out to be suited to fulfil this explanatory role in definitions.
For more information: https://www.ftl.usi.ch/it/feeds/15142
We are pleased to announce that on Friday, March 20 at 4.30pm (CET), Béatrice Lienemann (University of Fribourg) will give the talk The Explanatory Role of Forms in Definitions in Plato as part of the Lugano Philosophy Colloquia Spring 2026 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This hybrid talk will take place in Room Multiuso FTL Building (USI west campus) and online via Zoom. If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
The talk addresses the complex relation between Forms and definitions in Plato. A straightforward conjecture about this relation might be that to define things like justice or beauty one must refer to the corresponding Forms, i.e. the Form of Justice or the Form of Beauty. In other words, Platonic Forms fulfil the role of the definientia in a proper definition. But even if this conjecture goes in the right direction, at least in so far as the middle and later dialogues are concerned, neither did Plato present this view out of the blue in these dialogues nor has he ever unfolded it in full detail and as explicitly as one may wish. In this talk, I examine in more depth why Forms are well suited, according to Plato, to be definientia, or even to be the only appropriate definientia whatsoever. I start by asking what motivates Plato to develop an interest in definitions in the early dialogues. I submit that it is through the various unsatisfying answers offered by his interlocutors that Plato’s Socrates first develops a substantial conception of the conditions that must be met by a satisfactory definition. This reveals also the need for the explanatory priority of the definiens in good definitions and paves the way for asking why and to what extent, according to Plato, only Forms turn out to be suited to fulfil this explanatory role in definitions.
For more information: https://www.ftl.usi.ch/it/feeds/15142
Am 12.03.2026 um 14:52 schrieb waldemar hammel:
>
> unsere gesamte geometrie (hier meso-geometrie genannt) leidet
> darunter, mikro-mathematisch (und damit auch mikrophysikalisch) die
> schiere existenz und die auswirkungen/bedeutungen der ALLEM
> fundamental zugrunde liegenden planck-welt zu ignorieren
>
> so kann ich etwa mesosmathematisch einen schönen kreisbogen von einem
> meter länge mit dem zirkel zeichnen, und dabei aussagen, der
> zirkelstrich des kreisbogens auf dem papier sei dabei als unendlich
> dünn zu denken, dasselbe kann ich mit dem sog "einheitskreis" machen
> (kreis mit dem dimensionslosem radius = 1, der ua sinus und cosinus
> gut erklärt), und immer und ewig wird dabei die zugrunde liegende
> existenz der planckwelt, insbesondere der planck-länge, ignoriergerade
> die planck-länge darf als "realie" nicht aber ignoriert werden, weil
> sie beim mit zirkel gezeichneten und insofern nur-ausgedachten kreis
> und meso-mathematisch/physikalisch zwar überhaupt keine rolle spielt,
> sehr wohl aber mikro-mathematisch + mikrophysikalisch, wo es zum
> tragen kommt, dass die plancklänge das kleinstmögliche längenmaß ist,
> und außerdem eine raumzeitliche komponente mitführt, was heißt,
> "kreise" sind mikro-mathematisch keine kreise, sondern müssen als aus
> plancklängen mit zudem raumzeitlicher ausdehnung der kreisbogenlinie
> zusammengesetzte N-ecke vorgestellt werden, das bedeutet, ein kreis
> mit dem kreisbogen von 1 meter besteht in schnöder planckscher
> wirklichkeit aus
> ca.
>
> 61,87 trilliarden plancklängen
> (ca 6,187 mal 10^22) von jeweils 1,616255 mal 10 hoch minus 35 metern
> länge
>
>
> und das ernstgenommen, hat natürlich mikromathematisch die auswirkung,
> dass es alle konventionellen kreisrechnereien mikromath über den
> haufen wirft, darunter eben auch den berühmten goldenen schnitt
> (konventioneller numerischer wert:
>
> 1,6180339887
>
> , die damit eng verknüpfte fibonnaci-sache, und tief in die
> zahlentheorie eingreift
>
> der koeffizient der plancklänge 1,616255.. (den ich als korrekt
> wiedergegeben ansehe) stimmt NICHT mit dem numerischen wert des
> goldenen schnittes 1,6180339887...... überein, dies könnte man für
> eine spitzfindigkeit halten, hat aber mikro-mathe große bedeutung,
> weil eine verkleinerung des goldenen schnitts auf planckebene das
> problem nicht beseitigt, sondern im gegenteil beweist, dass erdachte
> meso-math-kreise in mikromathe (real) unrichtiig sind, und an exakten
> kreisenfunktionen hängt in meso- und mikro- mathe sehr viel weiteres
>
> wenn man hingegen einen konventionellen meso-math kreis mit einer sog
> retardierten potential-funktion beaufschlagt und berechnet (ich habs
> grob durchgerechnet),
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Retardiertes_Potential
>
> stimmen beide werte als 1,616255.. (als "unterer" mittelwert) überein,
> was mikro- physikalisch und -mathematisch bedeutet, es gibt keinen
> glatten kreisbogen von zb 1 meter länge, sondern der kreisbogen
> besteht aus einer (endlos)-schwingung oberhalb der N-eck bildenden
> plancklängen um den kreismittelpunkt herum, einer bestimmten frequenz,
> deren amplitude (ca 0,002) durch die retardierung festgelegt ist,
> womit die schwingung-selbst oberhalb des kreisbogens und um die den
> kreisbogen bildenden plancklängen herum verschieblich wird (die
> goldene schnitt schwingung "tanzt" um den keisbogen herum, anders
> gesagt, schrödingers unschärfe lässt grüßen).
>
der goldene schnitt kann somit als spinoff (und erweiterung) der
plancklängenfunktionen angesehen werden. QED !!!
wh.
>
--
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www.avast.com
We are pleased to announce that on Thursday, March 12 at 4.30pm (CET), Thomas Sattig (University of Tuebingen and USI) will give the talk Temporal Consciousness: The Non-Locality Problem as part of the Lugano Philosophy Colloquia Spring 2026 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This hybrid talk will take place in Room Multiuso FTL Building (USI west campus) and online via Zoom. If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
The non-locality problem concerns the foundations of phenomenal consciousness. The problem consists in the tension between two aspects of human perceptual experiences. First, the local temporal horizon. In our conscious perceptual experiences, the world around us seems to evolve through brief changes on the order of milliseconds to seconds. When asked about the temporal profile of our perceptual experiences, we report that we seem to be “stuck in the present”. Second, the global temporal order. We are usually awake and conscious for minutes to hours. During long streams of consciousness, we experience all processes as having a global temporal order. According to standard order theory, a strict linear temporal order is based on a non-local relation of precedence. But this means that our consciousness lacks a local temporal horizon. Philosophers and cognitive scientists have not yet addressed this problem systematically. In this talk, the problem will be introduced by reference to a precise visual case. Then a solution to the problem will be developed. The solution will part with long-held assumptions in philosophy of time and philosophy of consciousness.
We are pleased to announce that on Thursday, March 12 at 4.30pm (CET), Thomas Sattig (University of Tuebingen and USI) will give the talk Temporal Consciousness: The Non-Locality Problem as part of the Lugano Philosophy Colloquia Spring 2026 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This hybrid talk will take place in Room Multiuso FTL Building (USI west campus) and online via Zoom. If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
The non-locality problem concerns the foundations of phenomenal consciousness. The problem consists in the tension between two aspects of human perceptual experiences. First, the local temporal horizon. In our conscious perceptual experiences, the world around us seems to evolve through brief changes on the order of milliseconds to seconds. When asked about the temporal profile of our perceptual experiences, we report that we seem to be “stuck in the present”. Second, the global temporal order. We are usually awake and conscious for minutes to hours. During long streams of consciousness, we experience all processes as having a global temporal order. According to standard order theory, a strict linear temporal order is based on a non-local relation of precedence. But this means that our consciousness lacks a local temporal horizon. Philosophers and cognitive scientists have not yet addressed this problem systematically. In this talk, the problem will be introduced by reference to a precise visual case. Then a solution to the problem will be developed. The solution will part with long-held assumptions in philosophy of time and philosophy of consciousness.
Dreaming of a PhD in Philosophy? The Master in Philosophy (MAP) at USI is a research-oriented two-year master’s degree designed to prepare students for the most demanding international PhDs in philosophy.
*
Study with a clear disciplinary focus on four core areas: Metaphysics, Philosophy of Mind, Logic, Philosophy of Physics
*
9/10 graduates interested in an academic career have continued with a funded PhD
*
Learn from some of the most eminent scholars in the world, such as Achille Varzi, Timothy Williamson, Kathrin Koslicki, Francesco Berto, and many others.
*
Improve your research skills through dedicated courses.
If you are interested, join us online or on campus on March 17 to attend our open lecture “Abstraction and abstract objects” held by Prof. Øystein Linnebo.
The open lecture is born to be a safe and friendly space for every student who wants to have a taste of one of our classes. To attend either in person or online on Zoom, please register by filling out the form on this page: https://join.usi.ch/en/master-philosophy-open-lecture
Here is the abstract of the lecture:
"The language of mathematics abounds with apparent reference to abstract objects, such as sets, numbers, and directions. Are there really such objects? If so, what are these objects, and how are they related to abstraction operations? This opening lecture considers an Aristotelian approach to these questions, based on the idea that the world contains quantities, which come in different magnitudes. This idea is developed using mereology and an equivalence relation. The resulting account promises a pleasing unification of various kinds of magnitudes as well as good account of how mathematics is applied.”
We look forward to your participation in the open lecture!
We are pleased to announce that on Friday, February 27 at 4.30pm (CET), Lorenzo Cocco (Warsaw University of Technology) will give a talk as part of the Lugano Philosophy Colloquia Spring 2026 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This talk will take place in the Multiuso Room, Facoltà di Teologia di Lugano (USI west campus). If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
Contemporary physical theories are platonistic in the modest sense that they assume the existence of sets and functions. I will argue that they are also Platonistic in a stronger sense. When they are not outright pythagorean, they posit pervasive correlations between the properties of physical systems and mathematical models. I give an argument that some of these correlations must be due to an interaction. The correspondence would be miraculous without any coordination, or some other noncausal explanation. An analogy with a version of the Access Problem due to Hartry Field will be examined.
For more information: https://www.ftl.usi.ch/it/feeds/15142
We are pleased to announce that on Friday, February 27 at 4.30pm (CET), Lorenzo Cocco (Warsaw University of Technology) will give a talk as part of the Lugano Philosophy Colloquia Spring 2026 organised by the Institute of Philosophy (ISFI) at USI.
This talk will take place in the Multiuso Room, Facoltà di Teologia di Lugano (USI west campus). If you are interested in joining online, please write to events.isfi(a)usi.ch.
Here is the abstract of the talk:
Contemporary physical theories are platonistic in the modest sense that they assume the existence of sets and functions. I will argue that they are also Platonistic in a stronger sense. When they are not outright pythagorean, they posit pervasive correlations between the properties of physical systems and mathematical models. I give an argument that some of these correlations must be due to an interaction. The correspondence would be miraculous without any coordination, or some other noncausal explanation. An analogy with a version of the Access Problem due to Hartry Field will be examined.
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