Jessica Wilson
‘Two Routes to (and from) Metaphysical Skepticism’
Tuesday, March 15, 18:00 (CET)
The MAP (Master in Philosophy) at USI (Università della Svizzera Italiana, Lugano) is pleased to announce the second talk of the Lugano Philosophy Colloquia of 2022, ‘Two Routes to (and from) Metaphysical Skepticism’.
The guest speaker is:
Jessica Wilson (University of Toronto)
The talk is chaired by:
Claudio Calosi (University of Geneva and USI)
Date:
Tuesday, 15 March, 18:00 (CET)
Location:
The talk will be held on Zoom, and it will also be streamed on USI Master in Philosophy Facebook page <http://www.facebook.com/usimap>.
To participate:
Please write an email to amm.map(a)usi.ch <mailto:amm.map@usi.ch> or send a message to our Facebook page (www.facebook.com/usimap <http://www.facebook.com/usimap>).
The Abstract of the Talk:
I consider and offer replies to lines of thought in support of some form of metaphysical skepticism, according to which metaphysical claims---e.g., the claim that universals serve as the basis for resemblance between objects, or that sets necessarily exist---are meaningless, false, epistemically inaccessible, or at best pragmatically accepted.
The talk is part of the Lugano Philosophy Colloquia - a series of events organized by:
- Master in Philosophy at USI
- Ratio – Philosophical Association
- Istituto di Studi Filosofici, Lugano
If you want to stay updated on our incoming philosophical events, please check our page https://www.usi.ch/en/feeds/17840 <https://www.usi.ch/en/feeds/17840> and subscribe to our mailing list <https://lists.usi.ch/mailman3/postorius/lists/philosophy.lugano.lists.usi.c…>. For any question, please write to amm.map(a)usi.ch <mailto:amm.map@usi.ch>
We look forward to your presence! Thank you.
Registrations are now open for the online Info Day of the Master in Philosophy (MAP) <https://www.usi.ch/en/education/master/philosophy> at USI (Università della Svizzera Italiana, Lugano)!
The MAP is a research-oriented, two-year master programme (in English) with a clear focus on Metaphysics, Philosophy of Mind, Logic, and Philosophy of Science. It aims at preparing its students for the most demanding PhD programmes around the world and stands out for the international stature of its professors <https://www.usi.ch/en/education/master/philosophy/professors>. It guarantees a personal tutor, who is one of the professors of the Master and provides regular one-on-one meetings, feedback on written work, and guidance about future academic careers.
The Info Day allows prospective students to get to know our master programme. During the online Q&A session, students will have the opportunity to ask questions about the master to the programme coordinator, some current students, and alumni.
The meeting will take place on Wednesday 16 March at 16:15-16:45 (CET) on Microsoft Teams.
To participate:
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Hallo zusammen,
mich langweilen bekanntlich die ständigen Wiederholungen besonders zur Religion hier in der Liste. Wenigstens hat sich der neue Bundeskanzler bei seinem Amtseid nicht auf eine Mythengestalt bezogen, will vielmehr aufklärungsorientiert mehr Fortschritt wagen. Vielleicht ergeben sich aus dem Ansatz sogar neue über die Kennzeichnung als Richtungswahl oder Aufbruch hinaus gehende Gesichtspunkte anstelle der ewigen Wiederkehr des Gleichen.
Adenauers Motto war: Keine Experimente! Brandt wollte mehr Demokratie wagen und Scholz will mehr Fortschritt wagen. Aber was steht zum Fortschritt im Koalitionsvertrag des Bündnisses für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit? Dazu einige Zitate: „Notwendige Modernisierung bei unterschiedlichen Sichtweisen. Wir machen aus technologischem auch gesellschaftlichen Fortschritt. Dabei ist uns bewusst: Ein digitaler Aufbruch, der unsere Werte, die digitale Souveränität und einen starken Technologiestandort sichert, gelingt nur in einem fortschrittlichen europäischen Rahmen. Wo Fortschritt entsteht, muss er auch gelebt werden. Eine innovative Gesundheitswirtschaft ist Grundlage des weiteren medizinischen Fortschritts und birgt gleichzeitig viel Potenzial für Beschäftigung und Wohlstand. Wir wollen Europa zu einem Kontinent des nachhaltigen Fortschritts machen und international vorangehen. Durch europäische Standards setzen wir Maßstäbe für globale Regelwerke.“
Zunächst wähle ich einen Kernsatz aus: „Wir machen aus technologischem auch gesellschaftlichen Fortschritt.“ Technologischer Fortschritt ist unstrittig; denn Anzahl und Genauigkeit technologischer Parameter nehmen mit der Zeit monoton zu. Aber was wird daraus wie sozial? Wie haben Telegraph, Telephon, Radio, Fernsehen und Smartphone die Gesellschaft seit Virchows Zeiten in der Fortschrittspartei sozialer gemacht? Und ist die Gesellschaft seit Brandt demokratischer geworden? Meinem Eindruck nach hat es seit Virchow einen enormen sozialen und demokratischen Fortschritt gegeben, aber kaum mehr seit dem Ende der 1970er Jahre. Ein sozialer Parameter wäre die Zufriedenheit in Abhängigkeit vom Wohlstand, die seitdem gemäß Umfragen kaum mehr zunimmt. Mit welchen sozialen Parametern wäre der digitale Aufbruch verbunden?
Rudolf Virchow hatte 1865 einen Vortrag gehalten: „Über die nationale Entwicklung und Bedeutung der Naturwissenschaften.“ Die nationale Komponente wäre gemäß Koalitionsvertrag nunmehr durch die europäische, wenn nicht globale zu ersetzen; könnte ansonsten aber beibehalten werden; bspw. von der Reproduktionsmedizin zur reproduktiven Selbstbestimmung und ergänzend von der traditionellen Kleinfamilie zur zukünftigen Verantwortungsgemeinschaft. Damit ließe sich an den Existentialismus Sartres anknüpfen, nämlich „das der Mensch, der verurteilt ist, frei zu sein, das ganze Gewicht der Welt auf seinen Schultern trägt: er ist, was seine Seinsweise betrifft, verantwortlich für die Welt und für sich selbst."
„Die Frage lautet, ob so etwas wie sozialer Fortschritt gedacht und, wichtiger, gemacht werden kann“, schrieben der Schriftsteller Dath und die Chemikerin Kirchner in ihrem 2012 erschienenen Gemeinschaftswerk „Der Implex": „Was da ist. Das nennen wir die Möglichkeitsgeographie, Entscheidungsraum, das nennt dieses Buch den Implex.“ Nicht nur das, was war, sondern auch das, was möglich war und noch sein könnte, wird im „Implex" erzählt.
Aber zeigt der gegenwärtige Übergang von der Covid-19-Pandemie in die -Endemie, wie sich technologischer Fortschritt in sozialen Fortschritt verwandeln kann? Gedacht wird sozialer Fortschritt seit der Aufklärung und gemacht seit der amerikanischen und französischen Revolution. Es wäre aufschlussreich, im Detail zu verfolgen, wie aus den hehren Anfängen die heutigen Situationen in den USA und Frankreich hervorgingen. Als Chemikerin ist Kirchner auch mit der Quantenchemie und der Molekulardynamik vertraut, die momentan dabei eingesetzt wird, schon mal vorab die Konsequenzen der Mutationen an der Omicron-Variante hinsichtlich ihrer veränderten Antigene für die Antikörper des Immunsystems zu berechnen.
In Evolutions- und Quantentheorie ist das Denken in Möglichkeitsräumen selbstverständlich und im „Implex“ wird versucht, diesen Ansatz von der Naturwissenschaft auf die Sozialwissenschaft auszuweiten. Das gelingt bspw. Helbing mit seiner quantitativen Soziodynamik. Dath/Kirchner verweisen aber auch auf Bourdieu: „Hexis und Praxis, in der Kritik der dialektischen Vernunft, eine Vokabelentscheidung, in der dann später Lebensstil- und Geschmacksanalytiker wie Bourdieu wieder ihre eigenen Späße trieben.“ Bei Pierre Bourdieu ist der Habitus bzw. die Hexis das Erzeugungs- und Strukturierungsprinzip von Praxisformen, die wiederum auf es zurückwirken. Das scheint mir ähnlich wie bei den energieoptimiert verteilten Ladungen im von ihnen ausgehenden elmag. Feld, selbstkonsistent berechenbar in der Dichte-Funktional-Theorie DFT – oder wie bei den energieoptimiert verteilten Massen im von ihnen ausgehenden Gravitationsfeld, berechenbar in der Allgem. Relativ. Theorie ART.
Aber agieren Menschen im sozialen Raum wie Teilchen im physischen Raum? Bei Bourdieu sollen Habitus und Feld die Opposition von Individuum und Gesellschaft überwinden. Eine Dialektik in Natur und Menschheit gleichermaßen ernergieoptimiert selbstabilisierend und mathematisch selbstkonsistent verstehen zu wollen in einer allgemeinen Feldtheorie physischer wie sozialer Felder scheint mir seit langem plausibel und wir diskutierten darüber damals im Marx-Seminar in Verbindung mit einem rationalen Verständnis von Dialektik.
Weiter geben Dath/Kirchner Hinweise auf die mathematische Situationstheorie von Barwise und Perry und gehen auf die Infon-Logik von Gurevich und Neeman ein. Infonen hatte ich bisher vage im Anschluss an Photonen im Gedächtnis behalten, aber nunmehr entsprangen die Infonen der Situationstheorie. "An ontological approach to situation theory“ hat Robert Hoehndorf 2005 in seiner "Situoid theory“ gegeben. Aber denkt ein Philosoph beim Situationsverständnis nicht auch an den Existentialismus und speziell an Sartre?
Der schrieb in seinem Hauptwerk: „Ich ergreife die transzendierte Transzendenz des Anderen als Leib-in-Situation und ich erfahre mich in meiner Entfremdung zugunsten des Anderen auch als Leib-in-Situation.“ Allgemeiner bestimmte Sartre das, was er In-Situation-Sein nennt, im Anschluss an die verschiedenen Darstellungen, die sich auf meinen Platz, meine Vergangenheit, meine Umgebung, meinen Tod und meinen Nächsten erstrecken; denn „es gibt Freiheit nur in Situation, und es gibt Situation nur durch Freiheit. Die menschliche Realität trifft überall auf Widerstände und Hindernisse, die sie nicht geschaffen hat; aber diese Widerstände und Hindernisse haben Sinn nur in der und durch die freie Wahl, die die menschliche Realität ist.’’ Eine mehr oder weniger freie Wahl gibt es für den Mathematiker primär in Möglichkeitsräumen, für die der Physiker die Wahrscheinlichkeitsgewichte für die jeweiligen Situationsänderungen durch Zustandsübergänge berechnet.
Die Regierung Scholz will zwar mehr Fortschritt wagen, aber es fehlt ihr offensichtlich der theoretische Rahmen. Brandt bezog sich damals auf die kritische Theorie, in der es dem jeweiligen Stand der Technik nach um die Veränderung der Gesellschaft zum Besseren ging. Schmidt und Schröder folgten dann dem kritischen Rationalismus mit seiner Stückwerk-Technologie. Um mehr scheint es mir bei Scholz auch nicht zu gehen. Wäre vielleicht eine der heutigen Situation angemessene Fortschrittstheorie hilfreich? Und böte „Der Implex“ einen Anfang dafür?
IT
> Am 25.01.2022 um 18:43 schrieb Karl Janssen <janssen.kja(a)online.de>:
>
>
>> ich + zweifelhafte quellen: nö, daran liegts nicht, wohl eher daran, dass ich ein "synthetischer denker" bin, während du ein analytischer denker bist (der sich,
>> meiner meinung, sogar viel zu oft auf überkommene quellen stützt, statt selbst "neue quelltöpfe" zu suchen = du bist "zu wenig eigenkreativ" wenn ich das,
>> entschuldige, so ausdrücken darf)
>>
>
> Darin liegt ja der grundlegende Unterschied zwischen allen hier Diskutierenden und damit das nicht selten aufscheinende Problem des „Aneinandervorbeiredens“. Wären wir jedoch alle „gleich gestrickt“ bezüglich unserer Denk- und Wesensart, würden wir nicht nur noch schneller vergreisen, sondern dabei auch noch vor lauter Langeweile keine konstruktiven Gedanken mehr entwickeln wollen bzw. müssen: wozu über etwas nachdenken und dann in einem Forum von „Gleichgestrickten“ diskutieren!?
Hi Karl,
heute werden hauptsächlich Leute in der Werbung und dem Unterhaltungsbereich als „kreativ“ bezeichnet — und das sind Bereiche, die mich neben der Religion und dem Sport besonders langweilen. Im Gegensatz zu dem inflationär bedeutungslos gewordenen Gerede über „Kreativität“ sehe ich die wenigen Kreativen in Wissenschaft und Kunst und einige von ihnen waren sogar genial, wie bspw. Dürer und Einstein. Unvereinbar mit Kreativität ist Wiederholung, was zählt ist Originalität. Deshalb öden mich die ständigen manipulativen Wiederholungen hier in der Runde ebenso an wie in Werbung, Unterhaltung und Religion. Erhaben dagegen erscheinen mir die vielen Periodizitäten in der Natur, von denen einige auch unseren Körper takten. Und deren Studium ist ein weites Feld, zu dem ja auch die Zeit gehört.
IT
Am 29.01.2022 um 13:57 schrieb Ingo Tessmann:
> über unsere unterschiedlichen Bildungswege war ich im Vergleich mit
> Waldemar schon mehrfach eingegangen und hatte ihn bspw. mit den in den
> Anfangssemestern immer wieder selbstherrlich auftretenden
> Besserwissern, Wichtigtuern und Selbstdarstellern verglichen, die aber
> aufgrund ihrer Selbstüberschätzung selten die Prüfungen bestehen.
> Diesmal spitzte ich die Situation weiter zu, weil er sich indirekt
> auch noch als „kreativ“ bezeichnete, so dass mir sogleich die
> sogenannte Kreativwirtschaft in den Sinn kam, wo die oben genannten
> Aufschneider meinem Eindruck nach hauptsächlich unterkommen, wenn man
> von dem ständig produzierten Schwachsinn in Werbesprüchen auf ihre
> Urheber schließt.
> *
>
> usw
lieber ingo,
ich habe nachgedacht (auch wenn du es nicht glauben magst), und kann
deine "argumente gegen mich als person" nicht nachvollziehen, es sei denn,
du magst mich halt aus welchen gründen auch immer einfach nicht, sowas
gibts ja, und ist ernstzunehmen - gefühle deinerseits dann, die ich
nicht teile
oder erwidere, denn ich bleibe dir weiterhin und wie immer seit bald 25
jahren gewogen
deine "anwürfe" haben sich in letzter zeit so gesteigert, dass sie mir
fast als "fixe idee" erscheinen = du scheinst an mir "einen narren
gefressen zu haben",
wie man so sagt, was psychologisch beides bedeuten kann, verachtung oder
hass, oder bewunderung, was beides bzgl meiner person zuviel
"energieaufwand" ist,
weil ich ein ganz normaler, unwichtiger mensch aus ca 8 mrd bin
es mag auch sein, dass du private probleme hast, weshalb du
unausgeglichen hier rüberkommst, ich weiß es ja nicht, aber ich weiß,
dass man probleme
immer am besten immer auf dem feld bearbeiten soll, auf dem sie
entstanden sind, sonst bekommt man sie kaum je in den griff
wie auch immer, ich möchte dich meiner email-freundschaft-auf-die-ferne
jedenfalls weiterhin versichern, und ich bin nicht nachtragend, weil
zuviel aufwand
für nichts
*
als taugliche umgangsweise, wenn du mich/meine einlassungen hier schon
nicht magst, böte sich übrigens an, wenn du meine beiträge hier einfach
"überlesen" =
ignorieren würdest, zb tatsächlich "deleten", und gut isses
wh.
--
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Am 26.01.2022 um 18:48 schrieb Karl Janssen via Philweb:
> Doch vielleicht könnte es gelingen, die auf fürchterliche Weise erkrankten wie eben auch die schlichtweg von allen guten Geistern verlassenen, kriminellen Menschen in der Forensik als solche im Abseits stehen, diese ganze üble Geschichte vergessen sein zu lassen; dort wo diese armseligen Kreaturen das Lebensschicksal gebracht hat.
für fast alles, dass menschen in ihren kühnsten träumen sich (normal
nicht) vorstellen könn(t)en, kann ich namen nennen und personen: sowas
alles kam tatsächlich vor,
von alten zeiten bis heut, und kommt auch in zukunft immer weiter vor,
und das wissen darum und das jahrelange mitleben und miterleben solcher
menschen gibt
einem schon ein ganz spezielles "flavour" ins hirn betreffend "mensch an
sich",
und dabei auch zu wissen, die dunkelziffer solchen geschehens ist x-mal
höher noch, zb aktuell die kirchlichen missbrauchsskandale sind nicht
der rede wert
im vergleich zu demselben und noch erweitert selben, das in der
gesellschaft unterhalb des radars von behörden, nachbarn usw tagtäglich
und weiterhin abläuft,
auch allgemein, zb jeder zweite bis dritte ganz reale mord/totschlag
bleibt in einer gesellschaft wie DE schlicht unentdeckt
https://de.wikinews.org/wiki/Deutschland:_Etwa_jeder_zweite_Mord_bleibt_une…https://www.kriminalpolizei.de/ausgaben/2008/maerz/detailansicht-maerz/arti…https://www.swr.de/swr2/wissen/schlampige-leichenschau-unentdeckte-morde-un…
von kleinkindstötungen gar nicht zu reden, wie hamburger untersuchungen
dazu nachwiesen,
und man glaube nicht, das sei seit nunmehr 20 jahren besser geworden, da
gerade damals der abbau des gesundheitssystems und damit auch der abbau
von pathologien, gerichtsmedizinen usw erst in fahrt kam (geldsparen,
eine sektion kostet von ca 1.500 euro aufwärts)
im vordergrund wollen wir das alles garnicht wissen, aber im
"untergrund"/hintergrund einer gesellschaft läuft das alles mit, und
verbiegt auch die psychologie
einer gesellschaft, ihre werte usw (mensch als ware, als dispensible
hopp+ex, usw)
ich finde das alles gräßlich, und daraus abgeleitet: am besten man hält
sich von menschen grundsätzlich so fern wie möglich, denn entweder
versucht mich
der nachbar zu erschlagen, oder er hat mindestens bereits "blutige
hände", wenn er mir auf der straße begegnet - kein tier bringt sowas,
daher der spruch
"wer menschen kennt, liebt wölfe, bären, usw"
wh.
--
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Kris McDaniel
‘Kantian Ontological Pluralism without Transcendental Idealism’
Wednesday 9 February 18:00 (CET)
The MAP (Master in Philosophy) at USI (Università della Svizzera Italiana, Lugano) is pleased to announce the first talk of the Lugano Philosophy Colloquia of 2022, ‘Kantian Ontological Pluralism without Transcendental Idealism’
The guest speaker is:
Kris McDaniel (University of Notre Dame)
The talk is chaired by:
Giovanni Merlo (University of Geneva)
Date:
Wednesday 9 February 18:00 (CET)
Location:
The talk will be held on Zoom, and it will also be streamed on USI Master in Philosophy Facebook page <http://www.facebook.com/usimap>.
To participate:
Please write an email to amm.map(a)usi.ch <mailto:amm.map@usi.ch> or send a message to our Facebook page (www.facebook.com/usimap <http://www.facebook.com/usimap>).
The Abstract of the Talk:
First, I will investigate whether a version of ontological pluralism that distinguishes between two modes of existence—empirical reality and transcendental reality—is aptly ascribed to Kant. I will argue that there are important similarities between Kant’s views and the views of some of his scholastic predecessors that provide some reason to think that it is. Second, although Kant holds that what is (merely) empirically real is in some way mind-dependent, I will argue that one can distinguish modes of existence in this way without embracing the claim that empirical reality is modally or essentially dependent on finite minds. Third, I investigate whether distinguishing between these two modes of existence suffices for satisfying the intuitions driving some of Kant’s foundational principles or appropriate analogues of them, even if (mere) empirical reality is not mind-dependent.
The talk is part of the Lugano Philosophy Colloquia - a series of events organized by:
- Master in Philosophy at USI
- Ratio – Philosophical Association
- Istituto di Studi Filosofici, Lugano
If you want to stay updated on our incoming philosophical events, please check our page https://www.usi.ch/en/feeds/17840 <https://www.usi.ch/en/feeds/17840> and subscribe to our mailing list <https://lists.usi.ch/mailman3/postorius/lists/philosophy.lugano.lists.usi.c…>. For any question, please write to amm.map(a)usi.ch <mailto:amm.map@usi.ch>
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Am 25.01.2022 um 23:36 schrieb Karl Janssen:
>
> Ich denke, es gibt keine Methode, um sich dieser unaussprechlichen Wesenheit (sei es kosmische Intelligenz, the conscious universe oder eben ein Gott) wissenschaftlich oder eben auf irgend eine Art methodisch zu nähern. Da bleibt nur Glaube oder eine unaussprechbare, auch nicht auf übliche Weise denkbare innere Überzeugtheit. Letzteres (und definitiv kein blinder Glaube) trifft auf mich zu.
>
das glaube ich dir auch, "da bleibt nur eine mit worten nicht fassbare,
auch nicht auf übliche weise denkbare art von innerer überzeugtheit von ...
ich weiß es selbst nicht genau was und wie" - oder sagen wirs anders:
in und mit welt zu leben, und alles mitzuerleben, licht u schatten, was
ein leben so hergibt, kann ein weg sein sich seinem ganz persönlichen
gott anzunähern,
und wer so lebt, tut das maximale, das menschenmöglich ist = mehr ist
einfach nicht "drin".
(auch im jüdischen gilt das lesen der weltbuches = letztlich das
mitleben und so geformtwerden vom leben, als gottes"dienst", wobei ich
lieber im buch lese,
und mich von mitmenschen innerlich und äußerlich möglichst fernhalte,
weil ich, mit zunehmenden alter sogar mehr, vom "prinzip mensch" nichts
halte =
mensch für mich eine evolutionäre fehlentwicklung, mag an einer
forensikzeit liegen, die mich doch, im rückblick, sehr stark mitprägte?)
wh.
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Virenfrei. www.avast.com
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Am 25.01.2022 um 23:36 schrieb Karl Janssen:
> über "religio" sind wir garnicht so uneinig, wie du vielleicht denken/ es empfinden magst.
> Das weiß ich längst!
na, dann ists ja gut = wir reden nur in "verschiedenen sprachen"
praktisch vom selben ...,
und die weltsichten von a-theisten sind auch mir zu "verhungert", zu
"mono-layer", denn welt ist viel mehr, als nur der vordergrund
(auszudrücken: atheisten sind syntaktiker, ich bin semantiker, deshalb
konnte ich mich zb nie mit der giordano-bruno stiftung wirklich anfreunden)
> Das zeigt sich doch an diesem netten Dialog zwischen einem Gläubigen
> und Atheisten; letzterer also: wenn dein Gott so mächtig ist, dass er
> einen solch großen Stein erschafft, den er selbst nicht mehr tragen
> kann, wo ist dann seine Allmacht? Glaubst du wirklich, wird ihm
> entgegnet, dass Gott so blöde ist, seine eigenen Gesetze zu brechen?
ich kenne die geschichte anders:
der rabbi erklärt der gemeinde die größe gottes: "gott könnte einen
riesenstein machen, und ihn ganz leicht hochheben" - die gemeinde
unbeeindruckt,
darauf der rabbi "gott kann einen stein machen, groß wie die ganze welt,
und ihn trotzdem leicht heben" - die gemeinde reagiert auch darauf kaum,
dann der rabbi "gott kann einen stein machen, so groß, dass er ihn
selbst nicht mehr heben kann", nach dieser aussage reagiert die gemeinde
ebenfalls kaum,
aber der rabbi selbst gerät in gehörige kognitive dissonanz, denn
"allmacht" im widerspruch dazu, und gottes allmacht wollte er ja gerade
darstellen =
das beweist nur, dass all-aussagen (all-macht, allwissen, alle raben
schwarz, usw) im allgemeinen/in realität (auch in physik) nicht
durchhaltbar sind
(in mathe ist das anders)
> sinngemäß nach andre heller:
> "zwischen tausend tabernakeln such ich gott (gottes antworten) wie eine laus,
> denn ich möcht ihn höflich fragen, ob er rechnet auf applaus"
>
> Mit dem hast Du‘s, ganz im Gegensatz zu mir. Aber was nicht ist ...
>
>
nur mit dem jungen heller hab ichs, der ältere und jetzt alte kommt mir
vor wie ein verfetteter, träger kapaun, dem wohlleben ergeben,
ausgebrannt, verbrannt, und deshalb schon lange nicht mehr wirklich
kreativ, denn um biss zu haben, muss man selbst unter irgendwas
ernsthaft leiden,
sonst wird das nix
wh.
--
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